Inmitten der Eisenerzer Alpen, zwischen Präbichl und Gesäuse, ist der Eisenerzer Getränkehandel NITSCHE beheimatet, ein Betrieb der sich seit über 100 Jahren im Familienbesitz befindet. Da man in Eisenerz über ein unbelastetes Trinkwasser verfügt, entschloss sich Theresia Nitsche im Jahre 1898, die Sodawassererzeugung der Firma Pötschl zu übernehmen. Diese befand sich zum damaligen Zeitpunkt an der Einfahrt zum heutigen Stadtsaal.
Als Johann Nitsche 1938 den Betrieb seines Vaters übernahm, begann er Limonaden ("Kracherl") in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu erzeugen. Während der Kriegsjahre führte seine Frau die Erzeugung weiter. Im Laufe der Jahre wurden die Lagerräume in der Krumpentalerstraße zu klein und so entschloss sich Sohn Dieter Nitsche, nachdem er im Jahre 1969 den väterlichen Betrieb übernommen hatte, selbst ein neues Gebäude für die Firma zu bauen.
Schließlich wurde er in der Hieflauerstraße fündig und errichtete ein Geschäftsgebäude mit Lagerhaus und Wohnbereich im ersten Stock. Es begann die Entwicklung vom Limonadenerzeuger zum Getränkespezialisten. Die Tätigkeitsbereiche umfassen nunmehr:
- das Beliefern der Gastronomie, des Handels und von Kantinen
- ein Vorortservice für Zeltfeste und Bewirtungen bei verschiedensten Veranstaltungen
- ein Zustellservice von Haus zu Haus
- einen Getränkeabholmarkt in der Hieflauerstraße
Nun wird die Firma Nitsche von Lydia Dabernig geführt, welche mit dem Mitarbeiter Andreas Lindenhofer die Geschäfte am Laufen hält.
2017 wurde die eigene Produktion von Limonaden eingestellt.